03.01.2018, Der Bad Stebener Skulpturenpfad

    Ein neuer Flyer erlaeutert die Skulpturen und zeigt deren Standorte

    Seit 2007 werden in Bad Steben Skulpturen im öffentlichen Raum ausgestellt. Bürgermeister Bert Horn und die Kuratoren des Grafikmuseums Stiftung Schreiner Stefanie Barbara und Dr. Wolfgang Schreiner haben den Skulpturenpfad einst initiiert. Er umfasst bisher sieben zeitgenössische Skulpturen, die das Stadtbild der Marktgemeinde mit prägen. Kunst aus der Region wird mit internationalen Skulpturen aus Bulgarien und Litauen kombiniert. In dieser „imaginären, künstlerischen Flaniermeile“ sieht Bert Horn „einen weiteren Mosaikstein in der Darstellung Bad Stebens als Gesundheits- und Tourismuszentrum der Region“.

    Der neue, erweiterte Flyer stellt nicht nur die Skulpturen in der Badstraße, im Kurpark, vor dem Grafikmuseum Stiftung Schreiner, dem Rathaus und der Spielbank vor, sondern präsentiert auch erstmals die beiden „Neuzugänge“ am Kneippbecken und an der „Schönen Aussicht“. Am Kneippbecken in der Friedrichstraße wurde 2015 ein hölzerner Pferdekopf aufgestellt, der zum Umrunden einlädt. Manche entdecken vielleicht ein liebenswertes Pferdeporträt, andere könnten eine Schachfigur sehen, die gedanklich zum nächsten Schritt einlädt. Anlässlich des 25. jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung wurde am oberen Ende des Kurparks nahe der „Schönen Aussicht“ eine Skulptur aus Relikten des ehemaligen DDR-Grenzzauns eingeweiht. Während der Grenzzaun abschreckte und Trennung zum Zweck hatte, lädt die Skulptur ein, sich zu nähern, zu reflektieren und zu kommunizieren.

    Auch in Zukunft soll der Skulpturenpfad von Marktgemeinderat und Grafikmuseum erweitert werden. Der Bildhauer Udo Rödel hatte im letzten Jahr eine Ausstellung im Grafikmuseum Stiftung Schreiner. Einige seiner Skulpturen standen den Sommer über im Kurpark. Nun hat sich der Künstler entschlossen, drei dieser Skulpturen als Dauerleihgaben an den Ort zu übergeben. Sie wurde im Sommer 2017 am Reinickendorfer Platz aufgestellt.

    Und es geht weiter:

    Auch in der Poststraße wird im Rahmen der städtebaulichen Neugestaltung eine Bronze-Skulptur aufegstellt werden!

     Interessierte Besucher erhalten mit dem neuen Faltblatt erläuternde Informationen zu den einzelnen Kunstwerken und können den „Pfad“ gezielt ablaufen. Es ist im Grafikmuseum, im Rathaus und in der Touristinformation erhältlich und kann gerne mitgenommen werden.

     

    Bild: Bürgermeister Bert Horn mit Museumsleiterin Dr. Linn Kroneck am Denkzeichen zur Wiedervereinigung

         
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